Sonntag, 28. Februar 2010

fast eisfrei

Donnerstag, 25. Februar 2010

Beginn der Schmelze

Mittwoch, 24. Februar 2010

Das Bild zur Jahrezeit

Gesehen in der Reuterstraße (aber derzeit noch mehr Wunsch als Wirklichkeit)

Samstag, 20. Februar 2010

Winter ade!

Jetzt geht's los mit der Schneeschmelze. Aber es wird erstmal hässlich: Der ganze Dreck der letzten Wochen liegt auf der Straße seit Silvester. Und nass wird's ...

Sonntag, 14. Februar 2010

Wieder ein Sonntag auf dem Eise ...

Ist es jetzt schon der fünfte Sonntag mit Eisvergnügen oder erst der vierte?

Letzte Woche habe ich meine Fotosammlung mal hochgeladen, hier:
Berlin, WINTER 2010

Montag, 8. Februar 2010

Plagiat!

Die Blogspace führt in den Köpfen vieler Nutzer zur Aufweichung des Urheberrechts - dies ist die Meinung der ersten und einzigen Stadtschreiberin von Neukölln, die ihren Titel in der korrekten Form vor einiger Zeit durch den Stadtschreiber von Neukölln usurpiert fand! Sei's drum, dieser Tage, Wochen und auch Monate kam ich selbst kaum zum Selberschreiben bzw. protokollierte meine Schwarzbrotarbeit von Schreibtisch und Dolmetscherkabine in meinem Dolmetscher-Weblog.

Jetzt lese und höre ich mich intensiv auf die Wiederaufnahme eines älteren Themas ein, mit dem ich im März dann weitermache, es geht um Lebens- und Arbeitsbedingungen von fürs Kino arbeitenden Dokumentarfilmern, also ein Thema, das auch mit urheberrechtlichen Fragen zu tun hat - und stolpere in den Gazetten überall über die Frage, wo das Zitat aufhört und wo das Plagiat anfängt. Gerade die jüngeren Generationen sind sich dessen oft nicht so bewusst, aktuelles Beispiel die 17-jährige Helene Hegemann und ihr Roman "Axolotl Roadkill".

Was für Nachwuchsautorinnen gilt, stimmt für Nachwuchswissenschaftler allemal. Als Hochschuldozentin hatte ich wiederholt mit Plagiatsversuchen zu tun. In einem anderen Kontext recherchierend, stolperte ich gerade über ein Dokument aus der Universität Hohenheim zum Thema Plagiat.

Aus nordamerikanischen Studiengängen der Informatik kommt das Verfahren der "Prozess-Portfolios" - die Studierenden müssen ihren Weg dokumentieren, die Hausarbeit wird so zu einem Teil der Arbeit. So dass die Dozenten eine Mappe aus Zwischenschritten zur Bewertung erhalten, Themenabgrenzung, Gliederung zu einem frühen Zeitpunkt, später
"eine erste, kommentierte Bibliografie (mit Angabe der Fundstellen und Signaturen); daraufhin eine erste Version des Textes, die von der Lehrkraft kommentiert wird, und schließlich wird der Endaufsatz eingereicht. (...) Hierzu können Screenshots angefertigt werden und es können Probleme dokumentiert werden, die es erlauben, Punkte zu bekommen, obwohl man nichts zum Laufen gebracht hat."
Das erscheint mir eine sinnvolle, machbare Lösung und bricht auch den komplizierten Entstehungsprozess für jene auf sinnvolle Zwischenschritte runter, die vor der Arbeit als großes Ganzes schlicht und ergreifend Angst haben.

Sonntag, 31. Januar 2010

Kanalspaziergang

Seit drei Sonntagen das Eisvergnügen der halben südlichen Stadt: Der Kanalspaziergang! Hüben Neukölln, drüben Kreuzberg und da hinten Treptow, Schlittenkinder, Jogger, Langläufer, Schlittschuhfahrer, Frisbeespieler, alle tummeln sich hier. Mehr Bilder folgen in Kürze.

Donnerstag, 28. Januar 2010

Dienstag, 26. Januar 2010

Sonntag, 24. Januar 2010

Eisbahn

Mittwoch, 13. Januar 2010

Wieder Orange am Ufer ...


... an fast der gleichen Stelle wie vor einem Jahr. Und ja doch, ich hab auch noch etwas anderes zu tun, als aus dem Fenster zu sehen. Wenn ich denn schon mal da bin und dann auch noch zwischendrin Pausen mache, sehe ich halt gern aufs Wasser ...

Parkbank am andren Ufer

Dienstag, 12. Januar 2010

Blick vom Balkon (oder fast)

Sonntag, 10. Januar 2010

Sportlich, sportlich ...

Freitag, 1. Januar 2010

Schwarz/weiß

Sonntag, 20. Dezember 2009

Weiße Pracht

Samstag, 7. November 2009

Freitag, 6. November 2009

Kennen Sie dieses Geräusch?

Wir Anrainer des Landwehrkanals erkennen dieses Geräusch sogar im Schlaf: Der Flug der Schwäne - irgendwas zwischen Südwind und quietschender Wasserpumpe ... unvergleichlich!

Dienstag, 3. November 2009

Nach windigen Tagen

Sonntag, 1. November 2009

Fundsache: Berlin durch französische Augen gesehen

Berlin: kein offensichtliches Goldkettchengeklimper und so wenige Autos mit Allradantrieb.
Vier Tage, und ich habe noch keinen Polizisten auf der Straße gesehen.
Beim Flanieren durch Alleen belästigen mich keine großflächigen Werbebotschaften. Die Stadtmöbel eines Jean-Claude Decaux dominieren nicht die Ästhetik der Straßen.
Und wenn Sie eben erst bemerkt haben, dass Sie sich verlaufen haben, ist schon ein Berliner zur Stelle und hilft weiter.
Wenn in der U-Bahn Ihr Fahrschein kontrolliert wird, stellt sich der Angestellte zunächst mit seinem Arbeitsausweis vor.
Das Foyer der Theater ist eine Agora, jeder hat sein Glas Wein in der Hand und trinkt es womöglich erst im Zuschauerraum aus. Kein (zurechtweisender) Verantwortlicher für Beziehungen zum Publikum zur Stelle, weil hier jeder einzelne verantwortlich ist. Kaum ist das Stück zu Ende, fragt Sie Ihr Sitznachbar, wie es Ihnen gefallen hat. Anderes Detail: Das Theater plant immer drei Monate im Voraus, um Raum zu lassen für das Unvorhersehbare und die Entdeckungen.
Hier ist alles unarrogant. Geld fehlt, das ist offensichtlich. Berlin liegt im Herzen Europas und verkörpert die Werte der Postmodernität: Vorrang für Ökologie, Frieden, Verteidigung der Menschenrechte, Kultur, Offenheit im menschlichen Umgang.

Pascal Bély, Theaterblog