Seit drei Sonntagen das Eisvergnügen der halben südlichen Stadt: Der Kanalspaziergang! Hüben Neukölln, drüben Kreuzberg und da hinten Treptow, Schlittenkinder, Jogger, Langläufer, Schlittschuhfahrer, Frisbeespieler, alle tummeln sich hier. Mehr Bilder folgen in Kürze.
Sonntag, 31. Januar 2010
Kanalspaziergang
Seit drei Sonntagen das Eisvergnügen der halben südlichen Stadt: Der Kanalspaziergang! Hüben Neukölln, drüben Kreuzberg und da hinten Treptow, Schlittenkinder, Jogger, Langläufer, Schlittschuhfahrer, Frisbeespieler, alle tummeln sich hier. Mehr Bilder folgen in Kürze.
Donnerstag, 28. Januar 2010
Dienstag, 26. Januar 2010
Sonntag, 24. Januar 2010
Mittwoch, 13. Januar 2010
Wieder Orange am Ufer ...

... an fast der gleichen Stelle wie vor einem Jahr. Und ja doch, ich hab auch noch etwas anderes zu tun, als aus dem Fenster zu sehen. Wenn ich denn schon mal da bin und dann auch noch zwischendrin Pausen mache, sehe ich halt gern aufs Wasser ...
Dienstag, 12. Januar 2010
Sonntag, 10. Januar 2010
Freitag, 1. Januar 2010
Sonntag, 20. Dezember 2009
Samstag, 7. November 2009
Freitag, 6. November 2009
Kennen Sie dieses Geräusch?
Dienstag, 3. November 2009
Sonntag, 1. November 2009
Fundsache: Berlin durch französische Augen gesehen
Berlin: kein offensichtliches Goldkettchengeklimper und so wenige Autos mit Allradantrieb.
Vier Tage, und ich habe noch keinen Polizisten auf der Straße gesehen.
Beim Flanieren durch Alleen belästigen mich keine großflächigen Werbebotschaften. Die Stadtmöbel eines Jean-Claude Decaux dominieren nicht die Ästhetik der Straßen.
Und wenn Sie eben erst bemerkt haben, dass Sie sich verlaufen haben, ist schon ein Berliner zur Stelle und hilft weiter.
Wenn in der U-Bahn Ihr Fahrschein kontrolliert wird, stellt sich der Angestellte zunächst mit seinem Arbeitsausweis vor.
Das Foyer der Theater ist eine Agora, jeder hat sein Glas Wein in der Hand und trinkt es womöglich erst im Zuschauerraum aus. Kein (zurechtweisender) Verantwortlicher für Beziehungen zum Publikum zur Stelle, weil hier jeder einzelne verantwortlich ist. Kaum ist das Stück zu Ende, fragt Sie Ihr Sitznachbar, wie es Ihnen gefallen hat. Anderes Detail: Das Theater plant immer drei Monate im Voraus, um Raum zu lassen für das Unvorhersehbare und die Entdeckungen.
Hier ist alles unarrogant. Geld fehlt, das ist offensichtlich. Berlin liegt im Herzen Europas und verkörpert die Werte der Postmodernität: Vorrang für Ökologie, Frieden, Verteidigung der Menschenrechte, Kultur, Offenheit im menschlichen Umgang.
Pascal Bély, Theaterblog
Vier Tage, und ich habe noch keinen Polizisten auf der Straße gesehen.
Beim Flanieren durch Alleen belästigen mich keine großflächigen Werbebotschaften. Die Stadtmöbel eines Jean-Claude Decaux dominieren nicht die Ästhetik der Straßen.
Und wenn Sie eben erst bemerkt haben, dass Sie sich verlaufen haben, ist schon ein Berliner zur Stelle und hilft weiter.
Wenn in der U-Bahn Ihr Fahrschein kontrolliert wird, stellt sich der Angestellte zunächst mit seinem Arbeitsausweis vor.
Das Foyer der Theater ist eine Agora, jeder hat sein Glas Wein in der Hand und trinkt es womöglich erst im Zuschauerraum aus. Kein (zurechtweisender) Verantwortlicher für Beziehungen zum Publikum zur Stelle, weil hier jeder einzelne verantwortlich ist. Kaum ist das Stück zu Ende, fragt Sie Ihr Sitznachbar, wie es Ihnen gefallen hat. Anderes Detail: Das Theater plant immer drei Monate im Voraus, um Raum zu lassen für das Unvorhersehbare und die Entdeckungen.
Hier ist alles unarrogant. Geld fehlt, das ist offensichtlich. Berlin liegt im Herzen Europas und verkörpert die Werte der Postmodernität: Vorrang für Ökologie, Frieden, Verteidigung der Menschenrechte, Kultur, Offenheit im menschlichen Umgang.
Pascal Bély, Theaterblog
Donnerstag, 29. Oktober 2009
Sonntag, 25. Oktober 2009
Mittwoch, 30. September 2009
Wieder zuhause
Wenn einer eine Reise tut ... Aber auch Leute, die zuhause bleiben, haben was zu erzählen!
Neukölln sah ich lang nur aus der Ferne, und nun bin ich wieder da. Zunächst habe ich in den Sommerwochen mein Patenkind betreut - und zwar bei sich zu Hause. Es ist schon anstrengend genug für ein Filmleutekind, die schönsten Wochen des Jahres ohne Eltern verbringen zu müssen, weil beide drehen, dann sollte nicht noch ein Wechsel der Umgebung hinzukommen. Dann war ich wochenlang fürs kanadische Radio und Fernsehen unterwegs, recherchierte zu zwanzig Jahre deutsche Einheit und Bundestagswahlen.
Spannend: Viele Themen, die ich in den letzten Monaten für die Kanadier aufarbeite, haben mit Neukölln zu tun. Französische Nachwuchskünstler, die nach Berlin ziehen, weil sie sich hier Ateliers leisten können? Zwischennutzungsagentur Neukölln! Kreative, die spät ihr erstes (und vermutlich einziges) Kind bekommen? Ich finde Nachbarn in Neukölln. Junge Leute, die in Kreuzberg chillen, zu gesellschaftlichen Themen befragt ... und wo wohnen sie? In Nord-Neukölln.
Merwürdig genug, wenn ich dann wie letzten Sonntag in mein Neuköllner Wahllokal gehe, zur Abwechslung mal nicht von Kamera oder Mikro begleitet, und seit langem mal wieder ohne berufliche "Brille" auf der Nase meine Umgebung wahrnehme. Der Schulraum, in dem ich wähle, ist erschreckend leer, die Wahlbeteilung gering. Auf dem Hof diskutieren junge Frauen mit Migrationshintergrund, für welche Partei sie stimmen sollen, die fünf Frauen, von denen zwei Kopftuch tragen, entscheiden sich für "Die Linke". Argument: Das sind die Einzigen, die sich noch Unbequemens zu sagen trauen.
So ganz kann ich meinen Berufsblick nicht aufgeben. Und mit einem Blick in mein Lieblingskino stelle ich wieder mal fest, dass ich in meiner Abwesenheit viele schöne Filme verpasst habe, darunter das Wiedersehen mit vielen Filmen von Agnès Varda. Einer meiner Lieblingsfilme dieser französisch-belgischen Regisseurin heißt "Daguerrotypes", die Typen von der rue Daguerre. Damals hat sie ihre Nachbarn portraitiert, und zwar nur in der Reichweite, die das Stromkabel zuließ, das bei ihr zuhause gespeist wurde. So würde ich gerne mal medial arbeiten: Verweilen und das betrachten, was am Nächsten, Bekanntesten erscheint: die direkte Nachbarschaft!
Neukölln sah ich lang nur aus der Ferne, und nun bin ich wieder da. Zunächst habe ich in den Sommerwochen mein Patenkind betreut - und zwar bei sich zu Hause. Es ist schon anstrengend genug für ein Filmleutekind, die schönsten Wochen des Jahres ohne Eltern verbringen zu müssen, weil beide drehen, dann sollte nicht noch ein Wechsel der Umgebung hinzukommen. Dann war ich wochenlang fürs kanadische Radio und Fernsehen unterwegs, recherchierte zu zwanzig Jahre deutsche Einheit und Bundestagswahlen.
Spannend: Viele Themen, die ich in den letzten Monaten für die Kanadier aufarbeite, haben mit Neukölln zu tun. Französische Nachwuchskünstler, die nach Berlin ziehen, weil sie sich hier Ateliers leisten können? Zwischennutzungsagentur Neukölln! Kreative, die spät ihr erstes (und vermutlich einziges) Kind bekommen? Ich finde Nachbarn in Neukölln. Junge Leute, die in Kreuzberg chillen, zu gesellschaftlichen Themen befragt ... und wo wohnen sie? In Nord-Neukölln.
Merwürdig genug, wenn ich dann wie letzten Sonntag in mein Neuköllner Wahllokal gehe, zur Abwechslung mal nicht von Kamera oder Mikro begleitet, und seit langem mal wieder ohne berufliche "Brille" auf der Nase meine Umgebung wahrnehme. Der Schulraum, in dem ich wähle, ist erschreckend leer, die Wahlbeteilung gering. Auf dem Hof diskutieren junge Frauen mit Migrationshintergrund, für welche Partei sie stimmen sollen, die fünf Frauen, von denen zwei Kopftuch tragen, entscheiden sich für "Die Linke". Argument: Das sind die Einzigen, die sich noch Unbequemens zu sagen trauen.
So ganz kann ich meinen Berufsblick nicht aufgeben. Und mit einem Blick in mein Lieblingskino stelle ich wieder mal fest, dass ich in meiner Abwesenheit viele schöne Filme verpasst habe, darunter das Wiedersehen mit vielen Filmen von Agnès Varda. Einer meiner Lieblingsfilme dieser französisch-belgischen Regisseurin heißt "Daguerrotypes", die Typen von der rue Daguerre. Damals hat sie ihre Nachbarn portraitiert, und zwar nur in der Reichweite, die das Stromkabel zuließ, das bei ihr zuhause gespeist wurde. So würde ich gerne mal medial arbeiten: Verweilen und das betrachten, was am Nächsten, Bekanntesten erscheint: die direkte Nachbarschaft!
Mittwoch, 29. Juli 2009
Sonntag, 26. Juli 2009
Mittwoch, 22. Juli 2009
Wasserblick
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